Getränkeauswahl

Getränkeauswahl


Bier

Bier

Im engeren Sinne ist Bier ein alkohol- und kohlensäurehaltiges Getränk, das durch Gärung meist aus den Grundzutaten Wasser, Malz und Hopfen gewonnen wird. Für ein kontrolliertes Auslösen des Gärvorganges wird meistens Hefe zugesetzt, selten auch Milchsäurebakterien. Weitere Zutaten sind Früchte, Kräuter wie Grut oder Gewürze. Der Alkoholgehalt von normalen Biersorten liegt in Deutschland und Österreich in der Regel zwischen 4,5 % und 6 %. Im weiteren Sinne versteht man unter Bier jedes alkoholhaltige Getränk, das auf Basis von verzuckerter Stärke hergestellt wurde, ohne dass dabei ein Destillationsverfahren angewandt wurde (Chicha). Die Abgrenzung zu Wein besteht darin, dass für Weine Zucker aus pflanzlichen (Fruchtzucker) oder tierischen Quellen (zum Beispiel Honig) vergoren werden, während der Ausgangsstoff für die Gärung bei Bier immer Stärke ist. In der Regel wird der Zucker aus der Stärke von Getreide (Gerste, Roggen, Reis, Weizen, Mais) gewonnen, seltener wird Stärke aus Kartoffeln oder anderem Gemüse wie Erbsen herangezogen. Der japanische Sake, obwohl oft als „Reiswein“ bezeichnet, fällt daher ebenfalls unter die bierartigen Getränke.
Mineralwasser

Mineralwasser

Die rechtliche Grundlage von Mineralwasser ist die deutsche Mineral- und Tafelwasserverordnung (letzte Fassung vom 1. Dezember 2006). Diese beruht auf der europäischen Richtlinie über die Gewinnung von und den Handel mit natürlichen Mineralwässern (2009/54/EG). Bei Unklarheiten oder Differenzen sind stets die europäischen Bestimmungen vorrangig gültiges Recht. Mineralwässer benötigen als einzige Lebensmittel in Deutschland eine amtliche Anerkennung. Amtlich anerkannte Mineralwässer werden mit dem Namen der Quelle und dem Ort der Quellnutzung vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit im Bundesanzeiger bekanntgegeben. Heilwasser gilt nicht als Lebensmittel, sondern fällt unter das Arzneimittelgesetz. Die verschiedenen Begriffe, zulässige Höchstwerte für Inhaltsstoffe, Behandlung etc. sind in der Mineral- und Tafelwasserverordnung[1] festgeschrieben.
Cola Produkte

Cola Produkte

Coca-Cola, oder kurz Coke[1], ist das geschützte Warenzeichen für ein koffein- und kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk und seine koffeinfreien Varianten. Sie ist die weltweit erste und umsatzstärkste Cola-Marke. Inhaber ist die The Coca-Cola Company aus Atlanta in den USA, der größte Softdrinkhersteller weltweit. Der „Coca-Cola“-Schriftzug ist eines der bekanntesten Markenzeichen der Welt und ein Symbol für den westlichen Lebensstil.
Fassbier

Fassbier

Das Fassbier bezeichnet im Gegensatz zu Flaschen- oder Dosenbier das vom Fass (Bierfass) ausgeschenkte Bier. Die Brauereien füllen in der Regel 30- oder 50-Liter-Fässer ab (früher auch sehr oft 100-Liter-Fässer), welche in Gaststätten oder Kneipen dazu verwendet werden, durch spezielle Zapfanlagen das Bier in Gläser zu füllen. Während früher gesagt wurde: Ein gut gezapftes Pils braucht sieben Minuten, ist es durch die Verwendung von Kompensatorhähnen inzwischen so, dass eine feinporige Schaumkrone in zwei bis drei Minuten erzielt werden kann, wodurch das gezapfte Bier weniger Raumtemperatur annimmt und absteht (Kohlensäure verliert), also frischer ist. Als Treibmittel in einer Zapfanlage wird Kohlendioxid verwendet, bei irischem Stout (z. B. Guinness) hingegen Stickstoff (der Stickstoff ersetzt den Pumpdruck, der das Bier früher ins Glas transportierte: zweimal gepumpt ergab ein Pint). Beim Konzept der Bag-In-Box wird dem Bier vor dem Abfüllen die Kohlensäure entzogen und erst während des Ausschenkens mittels eines Bier-Carbonators wieder zugeführt. Ein Bier-Bag fasst 25 Liter in einem rechteckigen Karton. Entwickelt wurde dieses System von der bayerischen Regionalbrauerei Ankerbräu in Nördlingen, die Markteinführung begann im April 2007.
Limonaden / Schorlen

Limonaden / Schorlen

Eine Limonade, umgangssprachlich auch kurz Limo, ist ein alkoholfreies, mehr oder weniger stark gesüßtes und meist mit Kohlensäure versetztes Erfrischungsgetränk mit Fruchtauszügen auf Basis von Wasser. Im ursprünglichen Wortsinn ist Limonade ein Getränk aus mit Wasser verdünntem Zitronensaft. Zu den Limonaden gehören auch die coffeinhaltigen Colagetränke und die meisten Energy-Drinks. Oft werden Limonaden zudem mit anderen Getränken gemischt. Verwandt mit der Limonade ist die Brause, die aber auch künstliche oder naturidentische Aroma- und Farbstoffe enthalten darf. Bekannte Mischgetränke mit Limonade sind etwa Schorle und Spezi.
Saft

Saft

Mit Saft (aus westgermanisch sapa-, mittelhochdeutsch saf, spätere Lautform saft; vgl. englisch sap 'Pflanzensaft') wird allgemein eine Flüssigkeit in oder von organischen Körpern bezeichnet: Fruchtsaft, ein aus den Früchten von Pflanzen hergestelltes Getränk Gemüsesaft, ein aus Gemüse hergestelltes Getränk Bratensaft, der sich beim Braten von Fleisch bildet Apfelwein, in der Ostschweiz als Saft bezeichnet
Sekt / Wein

Sekt / Wein

Wein (entlehnt über provinzlateinisch vino aus lat. vinum) ist ein alkoholisches Getränk, das aus dem vergorenen Saft von Weinbeeren hergestellt wird. Die Beerenfrüchte wachsen in traubenartigen, länglichen Rispen an der Weinrebe (Vitis vinifera). Sie stammen überwiegend von ihrer Unterart ab, der europäischen Edlen Weinrebe Vitis vinifera subsp. vinifera. Da diese zu den nicht reblausresistenten Rebenarten gehört, wird sie zum Schutz vor der Reblaus auf teilresistente Unterlagen (Wurzeln) der wilden Rebarten Vitis riparia, Vitis rupestris, Vitis berlandieri bzw. deren interspezifischen Kreuzungen (Hybridreben) gepfropft. Die häufigsten Weine sind Rot- und Weißweine sowie Roséweine. Schaumwein (Sekt, Champagner etc.) entsteht aus Wein während einer zweiten Gärung. Fachbegriffe zum Thema Wein werden im Artikel Weinsprache erläutert. Die Geschichte des Weinbaus lässt sich vermutlich über fast 8000 Jahre zurückverfolgen. Der Wein spielte seit dem Altertum als agrikulturelles Erzeugnis eine bedeutende Rolle, sowohl in der Wirtschaft als auch im sozialen und rituellen Leben. Insbesondere aber war er ein transzendentes Symbol zahlreicher Mythologien und Religionen. Die im Weingenuss gesuchte Ekstase wurde dabei als etwas betrachtet, das Nähe zu einer Gottheit schaffen kann. Eine messianische Bedeutung kommt dem Wein in der jüdischen und christlichen Religion zu. In der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte stellt er einen zentralen Motiv- und Themenkomplex mit verschiedenen Bedeutungsebenen dar. So verbindet die europäische Kultur der festlichen Tafel den Wein als Teil eines gesellschaftlichen repräsentativen Rituals mit dem festlichen Ereignis. Sektgrundwein Sekt ist eine Veredelungsstufe des Weines durch alkoholische Gärung und wird in der Regel in einer Sektkellerei hergestellt. Die dafür benötigten Weine nennt man Sektgrundweine. Sektgrundweine sollen prinzipiell aus gesundem, reifen und nicht aus edelreifem oder angefaultem Lesegut (Trauben) bereitet werden, die eine feine, frische Säure (→ Säure (Wein)) aufweisen. Daher werden Sektgrundweine in der Regel nicht nach Zuckergehalt (Grad Oechsle), sondern auf der Basis des Säuregehaltes gelesen. Diese feine, frische Säure wirkt im Endprodukt wie ein Geschmacksverstärker, sie verleiht dem Sekt in Verbindung mit der Versanddosage einen vollen, ausbalancierten Geschmack. Da im Verlauf der physiologischen Reifung der Traube die Säure sehr stark abnimmt, werden Sektgrundweine vor der allgemeinen Traubenlese geerntet. Sind die Trauben geerntet und zu Wein vergoren, so entscheidet der Kellermeister über die Art des daraus zu gewinnenden Sektes. Möchte er einen jungen, frisch anmutenden Sekt haben, so wird der Sektgrundwein schnellstmöglich von allen Trubstoffen befreit und zur Versektung gegeben. Soll der Sekt später einen reifen Geschmack aufweisen, so wird dem Grundwein die Zeit gegeben, in aller Ruhe zu reifen; letzteres ist jedoch eher ungewöhnlich.
Spirituosen

Spirituosen

Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft legte 1989 für ihren Bereich einheitliche Begriffsbestimmungen, Bezeichnungen und Aufmachungen für Spirituosen fest. Der früher in Deutschland als Gattungsbezeichnung verwendete Begriff „Branntwein“ ist heute nur noch für Branntwein aus Wein bzw. Weinbrand als Handelsname gebräuchlich, wird aber in der Besteuerung von durch Destillation erzeugten, alkoholhaltigen Flüssigkeiten weiterhin als Bezeichnung für diese verwendet. In diesem Zusammenhang ist es unerheblich, aus welchen Grundstoffen der Alkohol destilliert wurde. 2008 erfolgte eine Überarbeitung der Begriffsbestimmung. Umgangssprachlich werden Spirituosen oft auch als Schnaps bezeichnet. Das Wort Schnaps kommt aus der niederdeutschen Sprache und ist verwandt mit dem Wort „schnappen“, was sich darauf bezieht, dass der Schnaps normalerweise in einem schnellen Schluck aus einem kleinen Glas (Kurzer, Stamperl, Schnapper, Schnabbes) getrunken wird.